Chili richtig überwintern

Jahr für Jahr stellt sich die Frage, ob es sich lohnt, Chilipflanzen zu überwintern. Wir empfehlen für derartige Fälle immer den Anbau in großen Töpfen. Die Pflanzen sind dadurch deutlich leichter zu bewegen.

Chili sind mehrjährig

Grundsätzlich sind Chilipflanzen mehrjährig. In Österreich wird es jedoch ab dem Spätherbst zu kalt und die Pflanzen sterben ab. Unter +5°C kommt es bereits zu ersten Schäden an den Pflanzen. Fallen mehrere Nächte unter diese Temperatur ist die Saison im wahrsten Sinn vorüber.

Chili nach Frost

Beachtet man ein paar einfache Punkte kann man die Pflanzen ausgezeichnet überwintern und startet im kommenden Jahr früher in die Erntephase. Nach 3-4 Jahren verholzen die Pflanzen zunehmend und der Ertrag wird deutlich geringer ausfallen.

Wichtige Punkte

  • Die Pflanzen im Topf kultivieren um sie im Herbst leichter bewegen zu können
  • Noch bevor es richtig kalt wird oder gar friert, die Pflanzen abernten und auf ca. 15-20cm über dem Substrat abschneiden (Je nach Höhe der ersten Verzweigungen - in dem Fall ÜBER der Verzweigung schneiden.

  • Die obersten 2-3cm des Substrats abtragen und durch frisches ersetzen. Dadurch entfernt man mögliche Schädlinge die es sich im Substrat bereits gemütlich gemacht haben.
  • Ab sofort nur noch wenig gießen und an einem kühlen, leicht belichteten Standort aufstellen (10-15°C) Meist dort, wo auch ein Oleander stehen würde.

  • Regelmäßig leicht von unten gießen.
  • Im Frühjahr IM HAUS an ein südseitiges Fenster oder Tür stellen.
  • Sobald die Tage wärmer werden, vorsichtig Sonnenbaden. Immer nur für ein paar Stunden. Die Pflanze nun auch mehr gießen. Es sollte sich bereits kleine Triebe und Blätter bilden.
  • Fallen die Nächte nicht mehr unter +5°C kann die Pflanze wieder an ihren alten Standort zurückkehren.

Spezialtipp: Wenn ihr die Pflanzen normalerweise in ein Hochbeet setzt, pflanzt die Chili in einen 10-15L Topf und grabt diesen im Hochbeet ein. 

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